Motivation als Neujahresvorsatz – 5 Wege zur Stärkung deiner intrinsischen Motivation

Motivation als Neujahresvorsatz steht jedes Jahr ganz oben auf der Liste guter Absichten. Mehr Engagement im Beruf, mehr Disziplin im Sport, mehr Energie für persönliche Ziele, der Jahreswechsel scheint der ideale Zeitpunkt zu sein, um motivierter zu werden. Und doch zeigt die Erfahrung: Schon nach wenigen Wochen verpufft der anfängliche Schwung, alte Muster kehren zurück und der Vorsatz verliert an Bedeutung. Das liegt weniger an mangelnder Willenskraft, sondern vielmehr an einem grundlegenden Missverständnis darüber, was Motivation eigentlich ist und wie sie entsteht.

Motivation wird im Alltag häufig als kurzfristiger Antrieb oder emotionale Hochphase verstanden. Tatsächlich handelt es sich jedoch um einen komplexen psychologischen Prozess, der von inneren Bedürfnissen, persönlichen Werten,

dem sozialen Umfeld und äußeren Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Besonders entscheidend ist dabei der Unterschied zwischen extrinsischer Motivation, Motivation durch äußere Anreize wie Geld, Lob oder Druck und intrinsischer Motivation, die aus dem eigenen Interesse, Sinnempfinden und dem Gefühl von Selbstwirksamkeit entsteht. Während extrinsische Faktoren oft kurzfristig wirken, gilt intrinsische Motivation als deutlich nachhaltiger und stabiler.

Gerade im beruflichen Kontext, aber auch im Sport und im Privatleben, zeigt sich, wie stark Motivation Leistungsfähigkeit, Durchhaltevermögen und Zufriedenheit beeinflusst. Wer versteht, welche Mechanismen dahinterstehen und wie sich intrinsische Motivation gezielt stärken lässt, erhöht die Chance, dass Motivation nicht nur ein

Neujahresvorsatz bleibt, sondern langfristig Wirkung entfaltet. Dieser Artikel beleuchtet die psychologischen Grundlagen von Motivation, ordnet bekannte Motivationstheorien ein und zeigt anhand von fünf persönlichen Tipps, wie intrinsische Motivation bewusst aufgebaut und erhalten werden kann.

 

1) Motivation verstehen: Definition, Bedeutung und psychologische Grundlagen

Motivation ist ein zentraler Begriff, der beschreibt, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen initiieren, aufrechterhalten und mit welcher Intensität sie diese verfolgen. In der Psychologie wird der Begriff nicht umgangssprachlich verwendet, sondern konkret als Verhaltensbereitschaft mit Richtung, Intensität und Ausdauer in Bezug auf Ziele definiert. Motivation steuert also, welche Ziele wir anstreben, wie stark wir uns anstrengen und wie lange wir dranbleiben und unterscheidet sich damit deutlich von bloßen Wünschen oder Absichten. (Wirtschaftspsychologiegeselschafft, https://wpgs.de/fachtexte/motivation/motivation-definition-und-eigenschaften/?utm.com)
Was bedeutet Motivation?
Motivation ist nicht einfach ein Gefühl, sondern ein psychologischer Prozess, der Verhalten aktiviert und steuert. Sie wird beeinflusst durch innere Antriebe, äußere Anreize sowie persönliche Werte und Bedürfnisse. In der psychologischen Forschung unterscheidet man hierbei vor allem zwei Hauptformen:

  •  Intrinsische Motivation: Sie entsteht aus dem inneren Interesse an der Tätigkeit selbst, etwa aus Spaß, Neugier oder dem Wunsch nach persönlichem Wachstum. Oft führt sie zu höherer Ausdauer, tiefem Engagement und einem Gefühl von Befriedigung.
  •  Extrinsische Motivation: Sie wird durch äußere Belohnungen oder Strafen ausgelöst, etwa durch Anerkennung, Geld, Status oder Leistungsdruck. Sie kann kurzfristig wirksam sein, zielt aber meist darauf ab, ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen.

Beide Motivationsarten spielen im Alltag eine Rolle, doch unterscheiden sie sich in ihrer Wirkung: Intrinsisch Motivierte arbeiten oft länger und mit höherer Qualität an einer Aufgabe, weil sie diese als sinnvoll oder interessant empfinden.

Motivation als dynamischer Prozess
Motivation ist kein statischer „Zustand“, sondern ein dynamisches Zusammenspiel aus inneren Zuständen und äußeren Einflüssen. Die Forschung zur Self-Determination Theory (SDT) von Deci und Ryan betont, dass genau jene Aspekte, wie Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit, entscheidend sind, um intrinsische Motivation zu fördern. Diese Theorie gehört heute zu den am häufigsten zitierten Erklärungsmodellen in der Motivationsforschung.

Bedeutung im Alltag
Motivation beeinflusst nicht nur kurzfristige Aktionen, sondern auch langfristige Zielverfolgung, etwa das Durchhalten von Neujahrsvorsätzen, berufliche Weiterentwicklung oder das Erlernen neuer Fähigkeiten. Wer versteht, wie Motivation entsteht und funktioniert, kann sowohl persönliche Ziele realistisch planen als auch Bedingungen schaffen, die Motivation nachhaltig fördern.

2) Extrinsische und intrinsische Motivation: Unterschiede und Wechselwirkungen

Motivation treibt uns an, aber nicht jede Motivation wirkt gleich stark. Grundsätzlich unterscheidet die Psychologie zwischen extrinsischer Motivation und intrinsischer Motivation, wie bereits erläutert.

Studien zeigen: Wer intrinsisch motiviert ist, bleibt nicht nur länger bei einer Aufgabe, sondern arbeitet auch qualitativ besser. Eine große Metaanalyse mit über 212.000 Teilnehmer:innen fand heraus, dass intrinsische Motivation etwa 21 % stärker mit guter Leistung und Durchhaltevermögen zusammenhängt als das Fehlen intrinsischer Motivation (PubMed, 2014). Eine weitere Analyse mit über 77.500 Personen zeigte, dass intrinsisch motivierte Mitarbeitende rund 30 % bessere Ergebnisse liefern als solche, die vor allem durch äußere Belohnungen angetrieben werden (RePEc, 2022).

Praktisch heißt das: Menschen, die aus eigenem Interesse handeln, bleiben deutlich länger dran, egal ob bei der Arbeit, beim Sport oder bei persönlichen Projekten.

Die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan zeigt außerdem, dass nicht jede extrinsische Motivation schlecht ist: Wenn äußere Ziele mit eigenen Werten und Überzeugungen übereinstimmen, können auch externe Anreize das Engagement unterstützen. Dennoch gilt: Für nachhaltige Motivation und langfristigen Erfolg ist intrinsische Motivation der entscheidende Faktor.

3) Was intrinsische Motivation im IT-Job beeinflusst: Bedürfnisse, Werte und Umfeld

Intrinsische Motivation entsteht nicht einfach aus dem Willen heraus, auch in der IT hängt sie stark von konkreten Faktoren ab, die beeinflussen, wie engagiert Mitarbeitende arbeiten und wie lange sie bei Projekten dranbleiben. Die Selbstbestimmungstheorie (Self Determination Theory, SDT) identifiziert drei zentrale Bedürfnisse, deren Erfüllung die intrinsische Motivation maßgeblich steigert: Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit.

Autonomie: Freiheit bei Entscheidungen
Im IT-Job ist Autonomie besonders entscheidend. Wer selbst entscheiden kann, wie er komplexe Probleme löst, ist motivierter und kreativer. Entwickler:innen, Systemadministratoren oder Data Scientists, die Handlungsspielraum haben, zeigen deutlich mehr Engagement als Kolleg:innen, die strikt vorgegebene Prozesse befolgen müssen. Studien zeigen, dass mehr Entscheidungsfreiheit in Wissensberufen die intrinsische Motivation signifikant steigert (pmc.ncbi.nlm.nih.gov).

Kompetenz: Fortschritt und Lernerfolg
IT-Berufe erfordern ständiges Lernen. Das Gefühl, Aufgaben erfolgreich zu meistern und Fortschritte zu sehen, fördert die intrinsische Motivation erheblich. Eine Meta Analyse zeigt, dass die Wahrnehmung von Kompetenz bis zu 42 % der Unterschiede in intrinsischer Motivation erklärt.
Ein IT-Security-Analyst, der ein Sicherheitsproblem eigenständig löst und positives Feedback erhält, bleibt motiviert, neue Technologien zu erlernen, auch ohne finanzielle Belohnungen.

Soziale Eingebundenheit: Wertschätzung im Team
Auch in Remote-Teams oder agilen Umgebungen ist das Gefühl der Zugehörigkeit entscheidend. Wer sich wertgeschätzt und unterstützt fühlt, zeigt deutlich mehr Engagement, Verantwortung und Kreativität. Laut Studien erklärt Soziale Eingebundenheit etwa 18 % der Varianz in der intrinsischen Motivation.

4) Motivationstheorien im IT-Beruf: Maslow, Herzberg und Selbstbestimmung

Um zu verstehen, warum intrinsische Motivation im IT-Beruf so wichtig ist, lohnt ein Blick auf klassische Motivationstheorien. Sie zeigen, welche Faktoren Menschen antreiben und wie Unternehmen diese gezielt fördern können.

Maslows Bedürfnishierarchie: Grundbedürfnisse als Basis
Abraham Maslow hat Motivation als Schichtung von Bedürfnissen beschrieben, von Grundbedürfnissen bis hin zur Selbstverwirklichung. Für IT-Fachkräfte lassen sich die Ebenen konkret übertragen:

  • Physiologische Bedürfnisse: Gehalt, Pausen, ergonomische Arbeitsplätze
  • Sicherheitsbedürfnisse: Stabiler Job, IT-Sicherheit, klare Prozesse.
  • Soziale Bedürfnisse: Kollegiale Zusammenarbeit, Teamkultur, Zugehörigkeit.
  • Wertschätzung: Anerkennung für gelöste Projekte, Kompetenzentwicklung, Status innerhalb des Teams.
  • Selbstverwirklichung: Gestaltung von Projekten, innovative Lösungen, Lernen neuer Technologien.

Für IT-Fachkräfte bedeutet Maslows Hierarchie, dass Motivation nicht isoliert betrachtet werden kann. Solange die grundlegenden Bedürfnisse wie ein sicheres Gehalt oder stabile Arbeitsbedingungen nicht erfüllt sind, fällt es schwer, sich auf komplexe Projekte oder kreative Aufgaben zu konzentrieren. Erst wenn Sicherheit und Zugehörigkeit gewährleistet sind, können höhere Ebenen wie Wertschätzung und Selbstverwirklichung wirksam werden. Die Erfüllung dieser Ebenen steigert nicht nur die Motivation, sondern auch die Leistungsbereitschaft, die Kreativität und das Engagement in langfristigen Projekten. Besonders die oberen Ebenen, Anerkennung und Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung, fördern intrinsische Motivation, da sie den IT-Fachkräften das Gefühl geben, dass ihre Arbeit Sinn hat, sie persönlich wachsen und aktiv zum Erfolg des Teams beitragen. So wird Motivation zu einem dynamischen Prozess, der von der Sicherstellung grundlegender Bedingungen bis hin zur Förderung individueller Potenziale reicht.

Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie: Motivatoren vs. Hygienefaktoren
Frederick Herzberg unterscheidet zwischen Hygienefaktoren (z. B. Gehalt, Arbeitsplatz, Arbeitsbedingungen) und Motivatoren (z. B. Anerkennung, Verantwortung, Aufgabenvielfalt).

  • Hygienefaktoren verhindern Unzufriedenheit, steigern aber Motivation kaum.
  •  Motivatoren fördern intrinsisches Engagement und Innovationskraft.

Für IT-Fachkräfte bedeutet diese Theorie, dass ein angemessenes Gehalt sowie ein für die Tätigkeit ausgestatteter Arbeitsplatz zwar die Basis bilden, auf der Motivation entstehen kann, aber allein nicht ausreichen, um langfristig engagiertes Arbeiten zu gewährleisten. Erst die Faktoren, die intrinsisch ansprechen, wie beispielsweise anspruchsvolle Projekte, Eigenverantwortung oder die Möglichkeit, neue Technologien zu erlernen, lösen eine echte innere Motivation aus. Motivation im IT-Bereich wird so zu einem zweistufigen Prozess: Zunächst müssen Hygienefaktoren gesichert sein, damit Unzufriedenheit ausgeschlossen wird. Darauf aufbauend entfalten Motivatoren ihre Wirkung, indem sie das Engagement steigern, kreative Lösungsansätze fördern und die Bereitschaft erhöhen, sich langfristig mit Projekten und dem Team zu identifizieren.

Somit zeigt Herzbergs Ansatz deutlich, dass Motivation in IT-Teams kein automatischer Zustand ist, sondern das Zusammenspiel von stabilen Rahmenbedingungen und anregenden, wertschätzenden Aufgaben erfordert. Wer beide Ebenen berücksichtigt, kann die intrinsische Motivation seiner Mitarbeiter nachhaltig fördern und so Leistung, Zufriedenheit und Innovationskraft gezielt steigern.

Selbstbestimmungstheorie: Intrinsische Motivation gezielt fördern
Die Self-Determination Theory (SDT) von Deci und Ryan zeigt, dass Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit entscheidend für intrinsische Motivation sind. In IT-Teams bedeutet das:

  • Autonomie: Freie Wahl von Lösungswegen oder Technologien.
  • Kompetenz: Herausforderungen, Weiterbildungen und Feedback zur eigenen Leistung.
  • Soziale Eingebundenheit: Wertschätzende, unterstützende Teamkultur, auch in Remote-Settings.

Für IT-Teams bedeutet dies, dass Motivation nicht nur durch äußere Anreize oder Rahmenbedingungen entsteht. Solange diese drei Bedürfnisse erfüllt sind, arbeiten Mitarbeitende engagierter, kreativer und ausdauernder an ihren Aufgaben. Intrinsische Motivation entwickelt sich so zu einem dynamischen Prozess, der durch die Erfüllung der persönlichen Autonomie, das Erleben von Kompetenz und die Zugehörigkeit zum Team gesteigert wird. In der IT zeigt sich besonders deutlich, dass diese Faktoren langfristig entscheidend für Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und Mitarbeiterbindung sind. Motivation wird hier also nicht als kurzfristiger Impuls erzeugt, sondern entsteht kontinuierlich durch ein Arbeitsumfeld, das diese Grundbedürfnisse systematisch unterstützt und fördert.

5) Motivation im IT-Alltag: Herausforderungen und Chancen

Im IT-Beruf wird Motivation nicht nur durch persönliche Bedürfnisse, sondern auch durch die täglichen Arbeitsbedingungen und Projektanforderungen beeinflusst. Entwickler:innen, Systemadministrator:innen oder Data Scientists stehen häufig unter hohem Zeitdruck, müssen mehrere Projekte gleichzeitig koordinieren oder komplexe Probleme lösen, die viel Konzentration und Kreativität erfordern. Solche Anforderungen können Motivation fördern, wenn sie als Herausforderung erlebt werden, oder sie schwächen, wenn sie zu Überlastung und Stress führen.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die zunehmende Remote- und Hybrid-Arbeit. Sie bietet Autonomie, erfordert aber auch Selbstorganisation und Kommunikationsdisziplin. Ohne klare Strukturen und regelmäßige Rückmeldungen kann die Motivation leicht abnehmen, da das Gefühl der sozialen Eingebundenheit verloren geht. Gleichzeitig eröffnet Remote-Arbeit Chancen: Selbstbestimmte Arbeitszeiten, eigenständige Priorisierung und die Möglichkeit, Arbeitsumgebungen nach den eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Diese wirken sich positiv auf die intrinsische Motivation aus.

Auch das Wissen im Team zu teilen und voneinander zu lernen ist ein wesentlicher Motivationsfaktor. Wer aktiv an Knowledge-Sharing beteiligt ist und anderen hilft, komplexe Probleme zu lösen, erlebt dadurch Sinnhaftigkeit und Wertschätzung, was die intrinsische Motivation stärkt.

Insgesamt verdeutlicht dieser Blick: Motivation in der IT entsteht nicht nur durch individuelle Eigenschaften oder klassische Theorieansätze, sondern vor allem durch die Art und Weise, wie Arbeit strukturiert ist, wie Teams zusammenarbeiten und wie Herausforderungen gemeistert werden. Wer diese Faktoren gezielt gestaltet, schafft die Basis für nachhaltige intrinsische Motivation und langfristigen Erfolg.

6) Motivation als Neujahresvorsatz: 5 persönliche Tipps zur Stärkung der intrinsischen Motivation im IT-Beruf

Für IT-Fachkräfte, die ihre Motivation im neuen Jahr aktiv steigern möchten, ist es entscheidend, auf die eigenen inneren Antriebe zu achten. Hier sind fünf praxisnahe Tipps, die direkt im Berufsalltag wirken:

  • Gestalte Aufgaben autonom: Übernimm Verantwortung für Projekte und entscheide selbst, wie du sie umsetzt. Wer eigene Lösungswege wählen kann, arbeitet kreativer und bleibt länger engagiert. Schon kleine Freiheiten, wie die Reihenfolge, in der Aufgaben bearbeitet werden, oder die Wahl des Lösungswegs innerhalb eines Projekts, können die Motivation spürbar steigern.
  • Setze dir realistische, herausfordernde Ziele: Klare, erreichbare Ziele schaffen das Gefühl von Kompetenz. Wenn du Fortschritte siehst und Feedback erhältst, steigt deine Motivation automatisch. Ein Entwickler, der komplexe Sicherheitsprobleme erfolgreich löst, bleibt auch langfristig engagiert, ohne dass externe Belohnungen nötig sind.
  • Lerne kontinuierlich dazu: IT verändert sich schnell. Wer aktiv neue Technologien erlernt und sein Wissen erweitert, erlebt Kompetenz und Selbstwirksamkeit. Kleine Lernhäppchen, Online-Kurse oder interne Workshops sorgen dafür, dass Motivation und Engagement erhalten bleiben.
  • Pflege soziale Bindungen: Auch in Remote-Teams ist eine unterstützende Kultur entscheidend. Regelmäßiger Austausch, Feedback und Wertschätzung stärken das Gefühl von Zugehörigkeit und erhöhen die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
  • Finde Sinn in deiner Arbeit: Überlege, welchen Mehrwert dein Beitrag für Kunden, das Team oder das Unternehmen hat. Wer den Sinn hinter seinen Aufgaben erkennt, entwickelt intrinsische Motivation, die weit über kurzfristige Belohnungen hinaus wirkt.

7) Fazit

Motivation im IT-Beruf ist weit mehr als ein guter Vorsatz zum Jahreswechsel, sie ist ein zentraler Faktor für langfristige Leistungsfähigkeit, Kreativität und berufliche Zufriedenheit. Entscheidend ist dabei die intrinsische Motivation, die aus dem eigenen Interesse, dem Sinn der Arbeit und dem Erleben von Fortschritt entsteht. Sie wird vor allem durch die Erfüllung grundlegender Bedürfnisse wie Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit gestärkt. Wer selbst entscheiden kann, Herausforderungen erfolgreich meistert und sich in einem unterstützenden Teamumfeld wertgeschätzt fühlt, bleibt engagierter und liefert qualitativ bessere Ergebnisse.

Klassische Motivationstheorien wie Maslow und Herzberg zeigen, dass stabile Rahmenbedingungen die Basis schaffen, während spannende Aufgaben, Anerkennung und Eigenverantwortung die intrinsische Motivation aktiv fördern. Für IT-Fachkräfte bedeutet das: Projekte so gestalten, dass sie Entscheidungsspielraum haben, regelmäßig Neues lernen können und den Sinn ihrer Arbeit erkennen.

Praktische Strategien, wie Aufgaben autonom zu gestalten, realistische Ziele zu setzen, kontinuierlich dazuzulernen, soziale Bindungen zu pflegen und den eigenen Beitrag als sinnvoll zu erleben, lassen sich direkt im Berufsalltag umsetzen. Wer diese Prinzipien kombiniert, verwandelt Motivation vom kurzfristigen Vorsatz in einen dauerhaften Motor für Engagement, Innovation und Zufriedenheit und legt so den Grundstein für nachhaltigen Erfolg im IT-Beruf.

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Über die Autorin

Viktoria

  • 10+ Jahre Erfahrung in der Personalbranche – speziell im Recruiting von IT- und Technikpositionen
  • Erfahrung in der ganzheitlichen Personalarbeit mit Schwerpunkten in Recruiting, Employer Branding und Personalentwicklung
  • Fundiertes Know-how über den gesamten Employee Lifecycle: Vom Eintritt bis zum Austritt sowie in der arbeitsrechtlichen Beratung
  • Abgeschlossenes Studium im Bereich Management-, Organisations- und Personalberatung

Über die Autorin

Viktoria

  • 10+ Jahre Erfahrung in der Personalbranche – speziell im Recruiting von IT- und Technikpositionen
  • Erfahrung in der ganzheitlichen Personalarbeit mit Schwerpunkten in Recruiting, Employer Branding und Personalentwicklung
  • Fundiertes Know-how über den gesamten Employee Lifecycle: Vom Eintritt bis zum Austritt sowie in der arbeitsrechtlichen Beratung
  • Abgeschlossenes Studium im Bereich Management-, Organisations- und Personalberatung